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Königstein

Stadt und Festung Königstein (361m)

Wer mit der Bahn oder dem Dampfer in Königstein ankommt, trifft meist einen verschlafenen Ort an. Ausnahme ist die Schifferfastnacht, die hier und in dem etwas elbaufwärts gelegenen Prossen eine lange Tradition hat. Auf der Festung ist da schon mehr los: das Festival der Chöre im Mai, das Barockfest im Juni oder das Militärmusikfest im September und im Winter  schließlich der historisch-romantische Weihnachtsmarkt!

Von der Stadt aus gibt es verschiedene Möglichkeiten, die "Trutzige" zu erobern. Auf Wanderwegen (roter Kreis oder blauer Strich, 30 - 45 min) hat man beim Zurückblicken beste Aussichten auf das Elbtal. Gemütlicher geht es mit dem Festungsexpress, einem Touristenbus im Stile der Hummelbahn. Weniger anzuraten ist die Methode des Königsteiner Schornsteinfegers Abratzky, der die Festung zwar kletternd bezwang aber oben erstmal von Soldaten in Gewahrsam genommen wurde.

Infos zur Festung

Besucherinformation

Königstein

Im Jahre 1379 im Zusammenhang mit der späteren Festung zum ersten Mal erwähnt, stand und steht die 3000-Einwohner-Stadt im Schatten eben dieser Festung. Weberei, Bierbrauerei, Flößerei, Schiffahrt und die Sandsteingewinnung erlangten hier überregionale Bedeutung. Zur Zeit der Industrialisierung verkehrte sogar ein O-Bus im Bielatal. Zwischen 1635 und 1941 wurde Königstein wiederholt von Überschwemmungen heimgesucht. Seit der Wende hat sich leider am tristen Stadtbild nicht viel geändert. Baustellen an der Hainstraße und den Elbwiesen lassen jedoch hoffen.

Königstein ist weiterhin ein idealer Ausgangsort für Wanderungen auf einige imposante Tafelberge wie den Lilienstein und den Pfaffenstein mit der Barbarine.