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“Sächsische Weinstraße”

Beschilderung: braun - weiß

Entlang der Weinstraße gibt es manche verträumte Weinstuben und –berge zu entdecken. Wenn man sich auch `mal ein Schlückchen gönnen will, sollte man sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg machen. Mit der S-Bahn oder einem Dampfer kommt man problemlos zu Ausgangsort zurück. Aber natürlich gibt es auch Rundwege, so daß auch Autofahrer auf ihre Kosten kommen.

Lohnenswerte Bummel entlang der Weinstraße

  • Pirnaer Altstadt und Elbwiesen, Schöne Höhe und Posta
  • Weinlehrpfad Dresden – Pillnitz
  • 8 Rundwege im Gebiet Oberpoyritz – Loschwitz
  • Wege auf Alt- und Neustädter Seite (Elbschlösser, Rosengarten)
  • Stadtbummel durch Alt- und Neustadt
  • Weinwanderwege in Radebeul – Oberlößnitz, -Niederlößnitz und –Zitzschewig (z.B. historische Weingutsanlage “Haus Hoflößnitz”(1648 – 1650) mit Weinbaumuseum und Schoppenstube, sowie das Schloß “Wackerbarths Ruhe” (1717 – 1729), Sitz des sächsischen Staatsweingutes)
  • Weinlehrpfad und Panoramablick im Spaargebirge
  • Weinböhlaer Weinlehrpfad bis Niederau mit Aussichtstürmen (“Weinböhlaer Gellertberg”  - benannt nach dem Fabeldichter Johann Fürchtegott Gellert)
  • Meißen: Winkwitz mit Schloß Proschwitz, Bennokanzel und Schloß Siebeneichen
  • Elbweindörfer: Goldkuppe, Tiergehege Niederlommatzsch, Barockschloß Seußlitz (1725 durch George Bähr erbaut) mit englischem Park und französischen Schloßgarten
  • Louisenburg und Heinrichsburg: Ende der sächsischen Weinstraße

Der Wein im Elbtal

Rebkultivierung seit 800 Jahren
Weinanbau und Silberbergbau als wirtschaftliche Stützen Sachsens im Mittelalter
18. Jh. strenge Winter und Bier- und Branntweinkonkurrenz dezimieren Rebflächen
Ende 19. Jh. amerikanische Reblaus  bringt Weinbau zum Erliegen
1912 Winzer beginnen reblaus - resistente Sorten anzubauen
1992 Einweihung der 55 km langen Weinstraße inmitten des kleinsten Weinanbaugebietes Deutschlands (400ha, 320 davon bestockt)